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Wasserersparnis durch technische Maßnahmen

 

 

Wasserersparnis durch technische Maßnahmen

Einhebelmischer

-Wenn nur Kaltwasser benötigt wir, drehen sie den Hebel voll nach rechts bis zum Anschlag, da sonst Warmwasser mit fließen könnte, das nicht benötigt wird. Psychologisch hilfreich: Mischer leicht verdreht einbauen, nur wenn möglich. Bei Einhebelmischern, verkürzt sich die Anmischzeit ungemein, da bis zur gewünschten Temperatur des Wassers, wenig Zeit vergeht und somit Wasser gespart wird.

 

Tropfende Wasserhähne und laufende Spülkästen

-Ein einzelner tropfende Wasserhahn, kann am Tag bis zu 100 Liter Wasser verlieren, das ist eine Menge, vor allem auf Jahr gesehen sind das ca. 3600 Liter. Mal abgesehen von der Wasserverschwendung, der Energieverlust für Warmwasserbereitung muss noch mit einbezogen werden. Abhilfe schafft, der Austausch neuer Dichtungen, die in jedem Baumarkt erhältlich sind, hilft das, sollten Armaturen getauscht werden.

 

Wassersparende Spülkästen

-Zu beachten ist, bei Kauf eines neuen Spülkastens, unbedingt mit Spartaste auswählen. Das sind aber die meisten heute zu Tage. Sie basieren auf dem Prinzip, der zwei Tasten Bedienung, einmal Spar ca. 6 Liter/Spülgang, Normal 9 Liter/Spülung für große Geschäfte.

 

Wassersparartikel

*Spar- Perlatoren (Strahregler): Sind Einsätze für Wasserhähne, diese werden bei der Wasseraustrittsöffnung hinein geschraubt. Perlatoren funktionieren durch, verringerung des Durchlassöffnung, also Druckmindernd und durch das Injektor-Prinzip, hierbei wird durch Wasseraustritt durch kleine Öffnungen am Perlator, Luft angesaugt und der darin enthaltene Sauerstoff, vermischt sich mit dem Wasser, sichtbar an den Luftbläschen beim Waschen auf der Haut, also ein Luft-Wasser gemischt, das aber bei gleicher Wasch weise 30-50 Prozent Wasser gespart werden. Vergleich: Ältere Strahlregler haben ein Wasserdurchfluss von 10-11 Litern hingegen Spar-Strahlregler ca. 5 Liter durchlassen. Kein Einsatz bei Drucklosen Armaturen.

*Turbulenz Duschköpfe, Spar Duschköpfe

*Duschunterbrecher, der Wasserfluss kann für eine bestimmte Zeit, z.B. beim Einseifen unterbrochen werden, ohne das sie die Armatur zu drehen müssen, Vorteil: sie haben sofort die Temperatur wieder, die sie davor hatten, ohne sie neu einzustellen.

*Durchlaufbegrenzer, sie drosseln die Wasser menge auf ein vielfaches. Z.B. beim Duschen, etwas weniger Wasser beim Duschen merkt man nicht, Wasser fällt so oder so nach unter und unter Druck wird es mehr raus gepresst wo es schnell am Körper vorbei gleitet und Wasser verloren geht.

 

Wassersparende Armaturen

Durch den Einbau von Einhebel-Mischbatterien, Thermostatbatterien oder elektronisch gesteuerten Armaturen werden Wasserverluste, die sonst beim Mischen auf die richtige Temperatur entstehen, vermieden. Und obendrein verbessert sich der Komfort Ihrer sanitären Anlagen.

 

Warmwassertemperatur Prüfen

-Es ist nicht nötig, dass die Warmwassertemperatur über 60°C liegt. Bei höheren Temperaturen, kommt es Speicherverlusten und vermehrter Kalkbildung. Zu vermehrter Legionellen Bildung, kommt es eher bei niedrigeren Temperaturen, außerdem bilden sich Legionellen eher in stillgelegten oder selten durchspülten Rohren, in denen das Wasser lange stehen kann. Bevorzugte Temperatur des Warmwassers ca. 60°C, damit Keime abgetötet werden und das Wasser ausreichend heiß ist.

 

Zirkulationspumpen

-sollten mit einer Zeitschaltuhr betrieben werden und den genauen Bedürfnissen angepasst werden, z.B. Morgens früh 6 Uhr duschen, einschalten der Pumpe um 5.30 Uhr, genügend Zeit lassen, für die Zirkulation des Warmwassers. 

 

Wasserleitungen

-Es sollten kurze Leitungswege gewählt werden, um Wärmeverluste durch den Transport gering zu halten. Bei längeren Leitungswegen, die nicht zu vermeiden sind, sollten besonders gut wärmegedämmt sind!
 

 

Hudson Reed